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Wir sollten uns gemeinsam um Ihre Zähne kümmern ...

Über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung haben Karies. Zwei Drittel der Sechzigjährigen tragen Zahnersatz. Dieser Zustand wird als normal angesehen und einfach hingenommen. Kein Mensch würde es jedoch akzeptieren, nach und nach künstliche Fingerprothesen zu bekommen, nur weil er sich gegen vermeidbare Infektionskrankheiten nicht geschützt hat.

Auch Karies (Erkrankung der Zahnhartsubstanzen), Gingivitis (Zahnfleisch-Entzündung) sowie Parodontitis (Entzündung des Zahnbettes) sind Infektions-Krankheiten und relativ leicht vermeidbar. Was liegt also näher als alles dafür zu tun, damit Zahnersatz gar nicht erst zum Einsatz kommt?

Mit unserem Vorsorge-Programm bieten wir Ihnen ein nachhaltiges Konzept für Ihre Zahngesundheit. Lesen Sie hier die Vorab-Informationen, und wenn Sie mehr über dieses Programm erfahren möchten, rufen Sie uns bitte für einen Termin unter Tel. 0511 323221 an.

Vorsorge zeigt Wirkung ...

In den meisten Industrieländern, so auch die Bundesrepublik Deutschland, gab es laut Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den letzten Jahren einen deutlichen Rückgang von Karies und Zahnfleisch-Erkrankungen. Das hört sich gut an. Warum muss dann aber immer noch so viel gebohrt werden?

Vermeiden statt reparieren ...

Bisher ist unser komplettes Versicherungswesen darauf ausgerichtet, wie auch immer entstandene Schäden zu bezahlen, die Vermeidung solcher Schäden jedoch nur sehr zögerlich anzugehen. Wenn aber die möglichst perfekte Reparatur im Vordergrund steht, kann sich die Zahnmedizin nicht gleichzeitig automatisch in Richtung Vorsorge entwickeln. Nun gibt es allerdings einen interessanten Nebeneffekt: Je weiter die Zuzahlungen der Krankenkassen gekürzt werden, desto attraktiver wird für die Patienten eine gute Vorsorge – auch finanziell.

Wir brauchen eine bakterielle Diagnose und eine darauf aufbauende ursachenbezogene Therapie.

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Bohren allein macht nicht gesund ...

Ein Loch im Zahn ist das Symptom einer bakteriellen Infektionskrankheit, die viele Monate bestanden haben muss. In so einem Fall ist jede noch so gute zahnärztliche Therapie ohne Prophylaxe auf Dauer eigentlich sinnlos, denn Beläge, die hier gesunden Zahnschmelz zerstört haben, bedrohen erst recht geschwächte, mit Füllungen oder Kronen versorgte Zähne.

Die drei Stützen der Prophylaxe:

Sorgfältige Mundhygiene zu Hause
Gesunde und ausgewogene Ernährung
Professionelle Betreuung in der Praxis mit Diagnostik und Zahnreinigung

Vorbeugen ist nicht nur besser, sondern das einzig Richtige ...

Fast jeder hat im Bekanntenkreis Menschen, die trotz augenscheinlich schlechterer Zahnpflege weniger Füllungen (nötig) haben. Vielleicht ist das ja der Grund, warum das Thema Zahngesundheit machmal nicht so wichtig genommen wird. Tatsächlich ist das Kariesrisiko von Patient zu Patient völlig unterschiedlich, was aber nicht heißt, dass sich die einen sorgenfrei zurücklehnen dürfen, während die anderen Vorsorge betreiben müssen. Die bakteriellen Verhältnisse im Mund (Mundflora) können sich jederzeit ändern und damit auch das Kariesrisiko.

"Vorbeugen ist besser als bohren" – dieses Sprichwort hat seine Gültigkeit zu keiner Zeit verloren, denn schließlich möchte wohl jeder die eigenen Zähne so lange wie möglich erhalten. Mit unserem Vorsorge-Programm können wir Ihnen diesen Wunsch erfüllen.

Vorsorge ist bei uns Programm ...

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In unserer Praxis sind sich alle einig: Prophylaxe ist die Voraussetzung für eine lange Zahngesundheit. Hier unser Vorsorge-Programm in Kurzform:

Schritt 1: Zuerst stellen wir durch verschiedene Tests und Untersuchungen fest, wie zahlreich im Speichel die Bakterien sind, die letztlich zur Erkrankung der Zähne (Karies) führen. Die Zusammensetzung des Speichels kann uns durch verschiedene Alarmsignale frühzeitig zeigen, dass das Bakterien-Gleichgewicht im Mund durch geeignete Maßnahmen wieder hergestellt werden muss.

Schritt 2: Je nach individuellem Kariesrisiko zeigen wir Ihnen verschiedene Zahnpflegetechniken, beraten Sie in Sachen Ernährung und führen professionelle Zahnreinigungen durch, wobei gefährdete Grübchen auf den Kauflächen versiegelt oder fluoridiert werden – alles mit dem Ziel, die Mundflora wieder zu stabilisieren. Jetzt haben zahnerhaltende Maßnahmen wie z.B. Füllungen wieder Sinn, denn in einer gesunden Mundhöhle ist die Gefahr einer erneuten Infektion der Zähne deutlich geringer.

Schritt 3: Nach durchgeführter Behandlung vereinbaren wir anhand des anfangs festgestellten Kariesrisikos Ihre Nachsorge-Termine, die verhindern, dass ein erneutes Ansteigen der Kariesanfälligkeit zu befürchten ist. Wenn Sie als Patient engagiert und angemessen mitarbeiten, ist durch unser Vorsorge-Programm langfristig sichergestellt, dass Zahnschäden zur absoluten Ausnahme werden und Sie den Routineuntersuchungen gelassener entgegen sehen können.

So könnte Ihr persönliches Vorsorge-Programm aussehen:

Damit Sie sich vorab einen Überblick verschaffen können, haben wir nachfolgend die Schwerpunkte der drei Basis-Vorsorge-Termine aufgelistet. Wenn Sie Ihre Zähne dauerhaft und systematisch schützen wollen und hierzu Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an.

1. Termin (Dauer ca. 90 Minuten):

Entstehung, Vermeidung und Beseitigung von Karies und Parodontitis (Parodontose).
Individuelle Zahnreinigungs- und Mundhygienemaßnahmen.
Welche Hilfsmittel (Zahnbürste, Zahncreme, Zahnseide, ...) sind sinnvoll?
Demonstration am Modell, Anfärben der Zähne und Sondieren der Zahnfleischtaschen.
Professionelle Zahnreinigung und Zahnsteinentfernung.

2. Termin (Dauer ca. 45 bis 60 Minuten):

Speicheltest zum Nachweis von kariesverursachenden Erregern (Streptococcus mutans, Lactobazillen).
Untersuchung von Pufferkapazität und ph-Wert sowie Speichelfließrate.
Professionelle Zahnreinigung und Lackfluoridierung.

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3. Termin (Dauer ca. 45 Minuten):

Auswertung und Interpretation der Testergebnisse.
Möglichkeiten der "Gegensteuerung" bei problematischen Resultaten, ggf. Versiegelung kariesgefährdeter Kauflächenareale.
Besprechen des sog. Recall-Intervalls.