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Was tun nach der OP?

Wir möchten, dass nach Ihrer Operation die Wundheilung so optimal wie möglich verläuft. Bitte beachten Sie darum ein paar Regeln, die wir hier für Sie zusammengestellt haben. Nehmen Sie sich die Zeit und gönnen Sie sich etwas Ruhe. Schließlich kann der Eingriff ganz schön anstrengend sein. Und wenn Ihr Körper damit beschäftigt ist, wieder gesund zu werden, sollten Sie ihn nicht unnötig überfordern.

Ganz wichtig: Wenn die Betäubung nachlässt, können Beschwerden auftreten. Sollten diese aber nicht spürbar abnehmen, dann warten Sie nicht lange, sondern rufen Sie in der Praxis an (Telefon: 0511 323221), damit wir der Ursache auf den Grund gehen können.

Die meisten bei operativen Eingriffen im Mundraum entstehenden Wunden heilen relativ schnell und ohne Komplikationen, auch wenn es vorübergehend zu Nachbeschwerden und Schwellungen kommen kann. Damit die Wundheilung optimal verläuft, ist Ihre Mithilfe gefragt.

Verhaltenstipps für danach:

Wenn Sie die folgenden Verhaltensregeln beherzigen, können Sie sich schon bald wieder den angenehmeren Dingen des Lebens widmen.

Beißen Sie ca. 30 Minuten auf den zur Blutstillung aufgelegten Tupfer. So drücken Sie die Wundflächen zusammen, die Blutung wird gestoppt und der Verschluss der Wunde eingeleitet.

Bitte berühren Sie die offene Wunde nicht mit den Fingern.

Wenn Sie sich auf den Heimweg machen, fahren Sie bitte auf keinen Fall Ihr Auto selbst, denn Ihr Reaktionsvermögen ist womöglich eingeschränkt. Die Irritation durch die Betäubung und die Wunde lenken Sie gegebenenfalls zu sehr vom Verkehr ab. Am besten lassen Sie sich abholen oder benutzen die öffentlichen Verkehrsmittel.

Bis zum Abklingen der Betäubung sollten Sie weder essen noch heiße Getränke zu sich nehmen. Ohne es zu bemerken, könnten Sie sich dabei verletzen.

Wenn die Betäubung nachlässt, kann es sein, dass die Wunde leicht schmerzt. Aber keine Sorge, das ist völlig normal. Wenn Sie möchten, können Sie jetzt die von uns empfohlenen Schmerzmittel nehmen. Sehen Sie bitte von Aspirin oder anderen Mitteln mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) ab, da dieser das Blut verdünnt und die Blutungsgefahr somit erhöht. Die Einnahme der von Ihrem Arzt verordneten Medikamente sollten Sie nie ohne Rücksprache absetzen!

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Ein zweites Kopfkissen beim Schlafen entlastet durch die steilere Lage den Kopfbereich und vermindert so zusätzlich etwas die Nachblutungsgefahr.

Bedenken Sie, dass in den ersten 24 Stunden des Heilungsprozesses leichte Nachblutungen ganz normal sind. Wenn Sie die Heilung etwas beschleunigen wollen, können Sie die Wunde von außen vorsichtig kühlen. Sollte die Wunde am nächsten Tag aber noch immer bluten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Pflegen Sie Ihre gesunden Zähne wie gewohnt, nur etwas vorsichtiger und ohne den Wundbereich zu berühren. Eine zusätzliche Mundspülung ist normalerweise nicht notwendig und kann sogar die Heilung behindern. Im Einzelfall kann eine Spülung des Mundraums mit Chlorhexidin sinnvoll sein – dies sollten Sie aber auf jeden Fall erst mit uns absprechen.

Auch sollten Sie Ihre Wunde nie direkt spülen, denn das verlangsamt die Heilung enorm.

Ernährungstipp für danach:

Passen Sie vorübergehend Ihre Ernährung dem Zustand der Wunde an. Nehmen Sie nur leichte Kost zu sich, bei der Sie nicht viel kauen müssen. Kauen Sie vorsichtig und am besten nur auf der gesunden Seite. Verzichten Sie auch auf heiße und eiskalte Getränke. Wichtig ist, dass Sie die Wunde noch schonen.

Und noch ein Tipp:

Nach unserer Erfahrung ist die Phase der Wundheilung eine willkommene Gelegenheit, endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Sämtliche Fachleute sind sich einig, dass Rauchen zu deutlichen Wundheilungsstörungen und Komplikationen führt. Wenn Sie hierzu Genaueres wissen wollen und vielleicht auch noch ein paar Durchhalte-Tipps brauchen, sprechen Sie uns bitte an.