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Funktionierende Zähne sind unverzichtbar ...

Über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung haben Karies. Zwei Drittel der Sechzigjährigen tragen Zahnersatz. Dieser Zustand wird als normal angesehen und einfach hingenommen. Kein Mensch würde es jedoch akzeptieren, nach und nach künstliche Fingerprothesen zu bekommen, nur weil er sich gegen vermeidbare Infektionskrankheiten nicht geschützt hat.

Sie finden das Beispiel übertrieben? Wir finden, es ist alles eine Frage der Aufklärung. Darum möchten wir Sie motivieren, frühzeitig etwas gegen Karies, Parodontitis und deren Folgen zu tun.

Zähne müssen viel leisten ...

Der Kaudruck, dem ein Zahn standhalten muss, kann schon mal bis zu 100 kg betragen. Neben der reinen Kaufunktion sorgen unsere Zähne aber auch für eine fehlerfreie Aussprache. Für unser soziales Leben ist ein vollständiges Gebiss mit funktionierenden Zähnen einfach unverzichtbar. Das gemeinsame Ziel von Patient und Zahnarzt ist, alle Zähne so lange wie möglich zu erhalten. Tägliche Mundhygiene, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine professionelle Zahnreinigung sind deshalb die besten Prophylaxemaßnahmen. Dennoch kommt es vor, dass ein Zahn entfernt werden muss oder durch einen Unfall verloren geht.

»  Was tun bei einem Zahnunfall?

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Die beste Lösung ...

Welcher Zahnersatz für Sie der beste ist, richtet sich nach der individuellen Beschaffenheit Ihres Kiefers und danach, wie stark die Zähne geschädigt und wie viele gesunde Zähne noch vorhanden sind. Bei einigen Erkrankungen verbietet sich zudem der Einsatz bestimmter Materialien oder Behandlungsmethoden. Nicht zuletzt kommt es darauf an, welche ästhetischen Anforderungen Sie selbst an den jeweiligen Zahnersatz stellen und welchen Komfort Sie anstreben.

Wenn ein Zahn fehlt ...

Aus welchen Gründen auch immer: Wenn ein Zahn fehlt, sollte die Zahnlücke unbedingt geschlossen werden. Zähne haben die Tendenz, in Richtung des freien Platzes zu wandern – und das kann schwerwiegende Folgen für die gesamte Zahnreihe haben, unter Umständen sogar für die Statik des ganzen Körpers.

Die klassische Methode Zahnlücken zu schließen sind Brücken. Als Materialien werden zahnfarbene Keramiken auf Metallgerüsten, Goldlegierungen oder Vollkeramiken verwendet. Um eine Brücke anfertigen zu können, müssen allerdings immer mindestens zwei Nachbarzähne als Brückenträger präpariert werden, wobei gesunde Zahnsubstanz verloren geht.

Eine sinnvolle Alternative sind oft Implantate. Bei diesem Zahnersatz bleiben die gesunden Nachbarzähne unberührt, denn ein Implantat wird direkt in den Kieferknochen eingesetzt. Dort erst einmal fest verankert erfüllt es obendrein eine für den gesamten Kiefer wichtige Aufgabe: Es belastet und stimuliert den Kieferknochen und vermindert so den Knochenabbau.

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Mit Implantaten lassen sich aber nicht nur einzelne Zähne, sondern auch Brücken (siehe Abb.) und herausnehmbare Prothesen fest im Kiefer verankern. Selbst Totalprothesen bekommen durch Implantate einen festen und sicheren Halt.

Sollte sich herausstellen, dass ein festsitzender Zahnersatz nicht mehr möglich ist, so gibt es dennoch eine komfortable Lösung:

Teleskop-Prothesen. Sie bestehen aus einem festsitzenden und einem herausnehmbaren Teil. Letzterer ist der eigentliche Zahnersatz. Als Verbindungsglied dienen so genannte Außenkronen, die auf die im Mund fest verankerten Innenkronen gesetzt werden. Dabei gleiten die Kronen übereinander wie die Glieder eines Teleskopstabs.

Bild DentoSafe-Box

Was tun bei einem Zahnunfall?

Einen abgebrochenen oder ausgeschlagenen Zahn bitte niemals reinigen oder an der Wurzel anfassen. Legen Sie ihn am besten sofort in eine Dentosafe-Box (gibt es in der Apotheke) oder frische kühle H-Milch, sterile Kochsalzlösung, notfalls im Speichel des Patienten und kommen Sie damit innerhalb von 60 Minuten zu uns, damit wir den Zahn hoffentlich retten und das weitere Vorgehen besprechen können.